1976 – 1993 – 2018

Die Asana ist noch lange nicht perfekt. Aber seit 2015 habe ich das Skizzenbuchpensum erhöht. Ein bis zwei Bücher mache ich pro Jahr voll. Anfänglich war es eins für vier bis fünf Jahre. Jetzt bin ich inzwischen soweit, dass ich respektive meiner Skills ruhig schlafen kann. Die große Reise in die schönen Künste begann allerdings viel früher. Vor 25 Jahren um genau zu sein. Wäre ja eigentlich Zeit für ein Jubiläum. Man braucht eben verdammt viel Übung um etwas Anständiges hinzubekommen.

Letztes Wochenende war ich mal wieder bei meinen Eltern und erinnerte mich dort an meine Mappen aus eben diesen Anfangsjahren. Eine dicke Staubschicht lag schwer wie Fell auf ihnen. Dachte es wären nur zwei oder drei. Von meinem Schrank runtergezogen habe ich nochmal sieben oder acht. Alle übervoll mit Zeichnungen, Malstudien auf Pappe, teils mit Architekturzeug, Analogfotos und paar Arbeiten anderer Künstler, die ich angefangen hatte zu sammeln. Dass so viel übrigbleibt wunderte mich. Alle paar Jahre gehe ich durch und werfe weg, was meinem krittelndem Wesen nicht standhält. Technisch konnte man schon nach kurzer Zeit nicht mäkeln. Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie sich die Fähigkeiten von Jahr zu Jahr sichtbar schärfen.

Macht man einen Schnitt nach mehreren Jahren und vergleicht mit davor, ist es wie eine andere Handschrift zu lesen. Das was auf den Blättern rauskommt wird immer interessanter. Das Gleiche mit Farbe. Ein wunderbarer Beruf! Ich kann es nur immer wieder betonen. Wichtig: immer ausgeruht und gesund zu sein! Sport ist also essenziell. Als passionierter Kampfsportler von Kindesbeinen an, habe ich meine Affinität zu Yoga entdeckt. Das erklärt vielleicht das erste Bild. Ich komme schon wieder ins Plaudern. Genug geschwatzt!