biografie | ausstellungen

Die Stadt und der Mensch im urbanen Gefüge sind thematischer Kern der Malerei Heiko Mattauschs. Die letzten 10 Jahre waren persönlich und beruflich sehr bewegt. Nach dem Architekturstudium und Hamburger Bürojahren studiert er Kunst und Spanisch an der Burg Giebichenstein in Halle. An den Wochenenden arbeitet er als Türsteher in einem Leipziger Club.

Drei Jahre später fliegt er nach Granada. In der andalusische Stadt am Fuße der Sierra Nevada liegen die Katholischen Könige Isabela und Fernando begraben. Unter Ihnen ist die Rück-eroberung Spaniens im 15. Jahrhundert abgeschlossen und wird durch die Inquisition gesichert. Im Albaicín, dem alten arabischen Viertel in Granada, sind heute noch immer Spuren des maurischen Erbes zu finden. Hier arbeitet er für ein granadinisches Architekurbüro und fasst den Entschluss Malerei zu studieren. Bei seiner Rückkehr zieht er nach Berlin und mit dem Diplom nach Leipzig. Dort arbeitet und lebt er heute.

Auf den Idealen der Antike aufbauend, über die Proportionsstudien Da Vincis bis hin zu den Überlegungen Le Corbusiers, will Mattausch den Menschen als Prämisse in der aktuellen Baukunst berücksichtigt wissen. Seine Bilder sind Bühnen architektonischer Utopien, die dem menschlichen Bedürfnis nach Natur gegenüberstehen. Die Bedeutung von Figuren scheint ambivalenter Natur zu sein: teils beantworten sie Fragen, die das Bild aufwirft und teilweise fehlen sie völlig.



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